Meerbruchswiesen im Frühlingsfieber

Hallo,

am gestrigen Donnerstag war der Frühling nicht zu übersehen bzw. zu überhören. An mehrere Stellen blubberten Moorfrösche, hunderte Enten schwammen auf den überstauten Wiesen (während Gänse- und Zwergsäger noch auf dem See zu sehen sind). Rotdrosseln zogen fast unentwegt nach Norden, Rohrammern, Ziplzalpe und Singdrosseln sind mittlerweile zu dutzenden da.

Ein paar Beobachtungen:

Schwarzstorchtümpel/Pappelwald (2. Hütte):
Seeadler: beide auf Nest kopulierend
Bekassine: 3
Kiebitz: viele
Knäkente: 13 Männchen, 3 Weibchen
Spießente: ca. 10
Krickente: > 100
Pfeifente: > 50
Schnatterente: > 50
Kleinspecht und Kernbeißer

Vogelbiotop:
Löffelente: 2,1
Blaukehlchen: emsig am singen, etwas nördl. Katzenhide vom Weg aus zu sehen und zu hören (Schilf)
viele Graugänse, auch Nester
Waldwasserläufer: 1
sonst derzeit wenig

Vogelbiotop, Erweiterungsfläche (abends):
Kampfläufer: 9 prächtige Männchen
Austernfischer: 1
Brandgans: 16
Schnatterente: > 100
Löffelente: > 50
Knäkente; 11 M, 4 W
Tafelente: 6

zentrale Meerbruchwiesen:
alle Gründelenten, allerding in großer Entfernung
Kraniche: mehrere waren zu hören
Kampfläufer: 3

…und vieles mehr. Bester Beobachtungsplatz aus meiner Sicht gestern: Gleichstand zwischen Vogelbiotop-Erweiterungsfläche und 2. Hütte – plus das (frühe) Extra-Blaukehlchen im Vogelbiotop.

Grüße, Th. Brandt

 

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